Die Brüder – Jan Guillou

Ich habe euch schon von dem ersten Band der Trilogie von Jan Guillou in einem ausführlichen Artikel zu Die Brückenbauer erzählt. Den zweiten Teil habe ich mir nun auch vorgenommen und war nicht ganz so begeistert. Warum? Weiterlesen „Die Brüder – Jan Guillou“

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Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere (Film)

Endlich ist der dritte Teil einer sagenhaften Geschichte im Kino zu sehen. Die Erzählung um den Hobbit Bilbo Beutlin findet damit ein Ende. Doch bevor es so weit ist, gibt es noch 144 Minuten Film.

Das Abenteuer fängt dort an, wo der zweite Teil, Smaugs Einöde, aufgehört hat. Der Drache hat sich aufgemacht, Seestadt zu vernichten und die Menschen zu töten, während die Zwerge sich siegreich wähnen, das Ungeheuer aus ihrem Berg vertrieben zu haben. Doch die Menschen in Seestadt, allen voran Bard, setzen sich zur Wehr und töten das feuerspeiende Biest. Seestadt allerdings liegt in Schutt und Asche. Die Menschen sehen keine andere Möglichkeit, als ihren Lohn von den Zwergen einzufordern und machen sich auf den Weg zum Berg. Gleichzeitig marschiert auch die Armee der Elfen los, die ihre eigenen Schätze aus dem Berg holen möchten, vor die Tore der Zwerge. Und Sauron entsendet eine Armee, um alle, Zwerge wie Menschen und Elfen gleichermaßen, zu vernichten. Es kommt zur Schlacht der fünf Heere: Viele, viele Charaktere sterben, aber wie die Kenner der Herr der Ringe – Trilogie wissen, überleben auch einige.

Kenner des Buches dürfen sich auf Überraschungen freuen: Während das Buch eine abgeschlossene Geschichte ist, hat Peter Jackson als Regisseur im Film auch einige Szenen untergebracht, die ungeklärte Fragen aus der HDR-Reihe beantworten.

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Durch und durch Abenteuer und auf dem Niveau, dass Peter Jackson auch zuvor schon gehalten hat, ist der Hobbit allerdings nicht das erhoffte Ende, dass sich Fans herbeigesehnt haben. Während der zweite Teil Mängel an der Dramatik aufwies, besteht der dritte Teil eigentlich kurz zusammengefasst nur aus Schlachtengetümmel und kann keine wirkliche Handlung bieten. Spannung bleibt natürlich, aber nach spätestens der ersten Hälfte des Filmes habe ich mich schon gefragt, wann das Blutvergießen ein Ende nimmt und mal etwas geschieht. Selbst die Leistungen der einzelnen Schauspieler, die durchweg positiv zu betrachten sind, konnten nicht über dieses Manko hinwegtäuschen, zumal ihnen nach und nach der Charakter verlorenging. Spätestens als Orlando Bloom alias Legolas über herabstürzende Steine gesprintet ist, wurde es zudem etwas lächerlich.

Das eigentliche Filmvergnügen konnte allerdings nur meine erzwungene Entscheidung, den Film in 3D zu schauen, trüben. Da ich ihn im Original und nicht in der Übersetzung genießen wollte, hat mir unser Kino leider keine andere Wahl gelassen. Die 3D- Effekte aber haben jedes Schlachtengetümmel nur so unzureichend darstellen können, dass einfach alles bizarr wirkte. Das Auge ist gar nicht hinterhergekommen, die vielen Details und schnellen Einstellungen wahrzunehmen, da waren sie auch schon wieder vorbei.

Mein Fazit lautet daher, dass der Hobbit – Teil 3 ein nettes Ende für die Filmtrilogie ist, aber nicht an seine Vorgänger heranreicht. Szenen, die als Überleitung zu Herr der Ringe dienen, versüßen zwar das Abenteuer, aber der 3D-Effekt macht all das auch genauso wieder zunichte. Wer auf 3D verzichten kann, sollte dies unbedingt tun! Auch dann ist zwar nicht eine tolle Erzählung, wenigstens aber ein dramatisches Finale im Kino zu bestaunen.