Herbstgefühle

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Ist der Herbst auch schon bei euch angekommen? Oder steckt ihr gar schon mitten im Winter? Das Foto habe ich am Wochenende aufgenommen, als ich im Top durch die Berge spaziert bin, viel zu heiß war es für andere Kleidung. Auf dem Rückweg habe ich gesehen, dass einige Bergspitzen schon weiß bedeckt sind. Es ist schon seltsam wie sehr sich die Jahreszeiten verschieben, wenn man weiter südlich oder weiter nördlich wohnt. Hier hat es schon geschneit und doch kann man tagsüber bei Sonnenschein auch noch mit T-shirt herumlaufen. Gerade regnet es „Hunde und Katzen“ – gar nicht spanisch also. Wie ist das Wetter bei euch so?

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Wetterbericht: Das irische Wetter zu Besuch in Deutschland

8.00 Uhr Grauer Himmel, die Welt erholt sich vom in der Nacht frischgefallenen Schnee, ca. 2cm
9.00 Uhr Von Schnee nichts mehr zu sehen, purer Sonnenschein, die Bauarbeiter sind vergnügt bei der Arbeit.
11.00 Uhr ein kurzer, etwa fünfminütiger Regenschauer kommt aus wortwörtlich heiterem Himmel und erschüttert meinen Ausblick. Danach wieder Sonnenschein.
12.00 Uhr Es schneit erneut, die Bauarbeiter von gegenüber stellen ihre Arbeiten am Dach ein, unsicher, ob das Wetter heute noch einmal besser wird. Man entscheidet sich, erst einmal Mittagspause zu machen und abzuwarten.
12.20 Uhr Die Sonne ist wieder da. Die Bauarbeiter beschließen, ihre Mittagspause zu beenden und weiterzuarbeiten. Sie kehren den gefallenen Schnee vom Dach.
14.00 Uhr Es schneit erneut. Man fragt sich, wie das weitergeht. Der Schnee bleibt aber nicht einmal liegen.
14.30 Uhr Die Sonne scheint so heiß, dass ich draußen nur eine dünne Fleecejacke und einen Schal trage. Alles andere ist zu warm.
16.00 Uhr Es wird dunkler draußen. Ich vermute, dass der Himmel wieder wolkenverhangen ist, habe aber keinen Blick auf den Himmel. Noch ist alles grün und trocken.
16.20 Uhr Es schüttet, als wäre beim lieben Gott ein Leck in der Hauptwasserleitung
16.30 Uhr Draußen ist alles schneeweiß. Hat es nicht gerade noch geregnet?
17.00 Uhr Auf meiner Fließjacke, die eigentlich schwarz ist, ist eine gut 1cm dicke Schneeschicht. Ich kann stellenweise nicht mehr Fahrradfahren, weil der Schnee so dicht fällt, dass ich absolut nichts mehr sehe. Vorbeifahrende Fahrradfahrer ziehen Grimassen als Form des Grußes, in dem Wissen, dass wir gemeinsam leiden. Ich fühle mich seltsam beglückt, dass nicht nur ich das Wetter so beschissen finde.
17.05 Uhr Mein Nachbar bleibt im Hausflur stehen, um mich anzustarren. „Mein Gott, seit wann können Schneemänner laufen?“

Schnee, Schnee, Schnee, wohin ich geh!

IMG_3005Sind die Flocken erst einmal gefallen und bleiben tatsächlich mal liegen, sollte man die Gelegenheit nutzen. Wer weiß schon, wie lange er liegen bleibt und was das Wetter uns die nächsten Tage noch so bringen wird. Spitzelt zudem noch die Sonne zwischen den Wolken durch, wird es allerhöchste Eisenbahn, die Kamera auszupacken und drauflos zu knipsen….

Okay, ganz so planlos bin ich dann auch nicht. Ein Blick auf die Straße hat mir bereits verraten: Draußen ist keine Menschenseele zu sehen. Vielleicht ist es dafür einfach noch zu früh. Nicht mal Schnee geschippt wurde bisher. Streetfotografie ist daher nicht. Der Weg zum nächsten Berg, wo bestimmt ein paar wilde Kinder Schlitten fahren, ist mir dann auch zu weit. Bleibt es also bei der Landschaftsfotografie und vielleicht ein paar Makroaufnahmen. Stativ? Heute auch nicht. Zumindest jetzt nicht. In der Nacht mit dem Feuerwerk dann schon eher…

Alles geplant stapfe ich also mit meinen Winterstiefeln munter drauflos, bereit für die ersten Schnappschüsse. Der erstbeste Baum sieht gleich so wundervoll aus mit dem Licht dahinter, dass ich gar nicht mehr schaue, wohin ich trete – und eine Sekunde später ist der Stiefel voller Schnee. Egal. Noch sind die Füße ja warm und wie ich später merke habe ich auch Glück, denn sie bleiben warm. Dafür hält der Waldweg gleich das nächste Übel für mich bereit: Ich gehe in die Hocke, um eine interessantere Perspektive zu finden. Plötzlich merke ich, wie mein Hintern eiskalt wird. Da hatte ich tatsächlich so viel Schnee am Schuh, dass ich mit dem Hintern direkt rein bin. Oh weh! Aber was soll’s! So viel Schnee gibt es dieses Jahr sicherlich nicht mehr. Daher geht es genauso munter wie am Anfang einfach weiter!

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Endlich Winter!

Weihnachten kam und ging vorüber und beinahe wurden die schlimmsten Befürchtungen war: schon wieder 15 °C Dez 28_14_4und Sonnenschein? Lieber nicht. Was im Sommer noch als traumhaftes Wetter gelten würde, muss am Heiligen Abend wirklich nicht sein. Zum Glück kam es dieses Jahr auch anders. Der erwünschte Schnee blieb zwar ebenfalls aus, aber die Durchschnittstemperaturen lagen knapp über 0 °C und waren damit mehr als annehmbar.

Kaum sind die Festtage nun vorbei, kommt auch der erste Schnee. Der Samstag brachte ihn mit sich. Feine Spürnasen rochen ihn in der Nacht, so mancher wachte morgens aufgeregt auf und durfte sich über eine schneebedeckte Landschaft freuen.

Mancherorts gab es spätestens am Sonntag auch wieder Sonnenschein und dem vergnügten Schneetreiben stand nichts im Wege. Mir war das leider nicht  vergönnt. Ein eisiger Wind, weiterer Schneefall und klirrende Kälte begleiteten mich bei meinem nachmittäglichen Spaziergang. Hier ein paar der Bilder: