About Time (2013)

Es wird mal wieder Zeit für eine ausführliche Filmrezension, nachdem schon so viel Zeit vergangen ist seit der letzten. Und welcher Film eignet sich da besser als einer, der von Zeitreisen handelt? About Time (dt. Alles eine Frage der Zeit) About_Time_Posterkam 2013 in die britischen Kinos und ist seitdem auch auf meiner To-Watch-Liste gewesen, aber irgendwie trotzdem in Vergessenheit geraten. Aufgrund der Empfehlung einer Freundin habe ich plötzlich wieder daran gedacht und weil bald auch der Abend für einen romantischen Film kam, kann ich euch nun davon berichten. Weiterlesen „About Time (2013)“

Guten Tag, Ramon! (2013)

Zum Abschluss meiner Reihe über Lateinamerika möchte ich euch wieder mitnehmen nach Deutschland. Tausende Menschen emmigrieren aus Lateinamerika, weil sie in den USA oder in Europa bessere Arbeitsbedingungen erhoffen und fest daran glauben, mit dem andernorts verdienten Geld ihre Familie in der Heimat ernähren zu können.

Der Inhalt

Auch Ramón, der nach zwei gescheiterten Grenzübertritten in die USA die Idee in den Kopf gesetzt bekommt, nach Deutschland auszuwandern, wagt die Ausreise. Da er hier kein Visum braucht, nimmt er den langen Flug von Mexiko naguten tag ramonch Deutschland auf sich. Von einem Freund hat er die Adresse einer Tante in Wiesbaden bekommen, die ihm am Anfang weiterhelfen soll. Mit einer genauen Wegbeschreibung, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, macht er sich auf die Reise- und steht am Ende vor einer verschlossenen Tür. Von der Tante weiß niemand mehr etwas. Und Ramón fehlt das Geld für einen Rückflug. Da er niemanden um Hilfe bitten kann, bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf einer Bank im Bahnhofsgebäude zu übernachten. Weiterlesen „Guten Tag, Ramon! (2013)“

Zama wartet – Antonio di Benedetto

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, dass im Raum Paraguay spielt und zeitlich kurz vor den Unabhängigkeitskriegen in den Kolonien Südamerikas einzuordnen ist. Zama wartet (Original: Zama)[1] von Antonio die Benedetto stammt aus dem Jahr 1956, erschienen in Buenos Aires, und ist erstmals 1967 ins Deutsche übersetzt worden. Weiterlesen „Zama wartet – Antonio di Benedetto“

¡No! (2012)

Den Film ¡No! von Pablo Larraín aus dem No!Jahr 2012 habe ich schon vor einer ganzen Weile gesehen und nicht  gewusst, wie ich eine Rezension dazu anfangen soll. In den Medien wird ¡No! als witzig, gruselig und realsatirisch bezeichnet. Fast ausschließlich positive Kritiken gipfeln in einer Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film 2013. Mein Eindruck dagegen war zwiegespalten und ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, warum. Zum Einen war ich begeistert, weil ich dergleichen bisher noch nicht oder zumindest nicht so gut umgesetzt gesehen habe. Zum Anderen war ich schockiert. Doch warum schockiert? Dazu muss man zunächst wissen, wovon dieser Film handelt. Weiterlesen „¡No! (2012)“

Kurz gesagt – Filme im August

Zwar habe ich gerade Sommerpause auf dem Blog wegen einiger privater Angelegenheiten, die weitaus mehr Zeit erfordern, als geplant, aber die Filmübersicht von August möchte ich euch dennoch nicht verwehren. Immerhin ging das so nebenher, dass es nicht weiter auffiel. Hier also die zuletzt gesehenen Filme. Wenn ihr noch Fragen dazu habt, stellt sie ruhig in den Kommentaren. Ich werde sobald als möglich darauf antworten! Weiterlesen „Kurz gesagt – Filme im August“

Kurz gesagt – Filme im Juli

Annie (2014)

Neuverfilmung des Musicals: Annie (Quvenzhané Wallis) lebt zusammen mit vier anderen Kindern bei einer Pflegemutter, sucht aber nach ihren Eltern. Als der ehrgeizige Stacks sie vor einem heranrasenden Auto wegzieht, wird die Öffentlichkeit aufmerksam. Stacks nutzt Annie, um seine Wahlprognosen zu verbessern, merkt allerdings bald, dass Annie ihm nach und nach mehr bedeutet. Angenehmes Musical mit guter Unterhaltung, eher für Kinder geeignet, denen narrative Fehler weniger auffallen, aber insgesamt schön anzuschauen.

Beasts of the Southern Wild (2012)

Fantasygeschichte mit guten Schauspielern. Keine packende Unterhaltung, aber durchaus sehenswerter Film.Quvenzhané Wallis, die für ihre Darstellung für einen Oskar nominiert wurde, als Hushpuppy lebt mit ihrem Vater zusammen und beide sind optimistisch, sich trotz ihrer Armut durchschlagen zu können. Kleinere Missgeschicke des Mädchens zusammen mit der Trunkenheit des Vaters machen es allerdings nicht leicht. Und dann ist da noch ein Sturm, der das Dorf bedroht und die Auerochsen, die auf das Dorf zusteuern.

Kurz gesagt – Filme im Juni

Was soll ich sagen? Mit ausführlichen Rezensionen kann bei den gesehenen Filmen nicht aufwarten. Dazu haben sie zu wenig hergegeben oder sind einfach schon als Klassiker viel zu bekannt. Trotzdem gebe ich euch gerne auch diesen Monat Anregungen, mal wieder in der Filmkiste zu wühlen.

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (2013)Mr_May_und_das_Fluestern_der_Ewigkeit

Seltsamer Film, der sich um einen Menschen dreht, dessen Lebensinhalt darin besteht, Angehörige von Toten ausfindig zu machen, damit diese der Beerdigung bewohnen. Äußerst deprimierende Story gepaart mit einer unangenehm flachgehaltenen Spannungskurve – Unterhaltung bietet dieser Film leider nicht!

Eine Scheidung zum Verlieben (2012)

Mike heiratet Dylan, will sich aber nach einem Jahr wieder scheiden lassen. Dumm nur, dass in seinem Ehevertrag steht, dass er eine Scheidungsparty geben muss, zu der alle Gäste von der Hochzeit eingeladen werden. Und bei der Planung dessen merkt Mike, wie viel ihm eigentlich an Dylan liegt. Bald schon stellt sich für Mike die Frage, ob die Scheidung so eine gute Idee ist. Noch so ein Film, der mich nicht unterhalten konnte. Das lag allerdings an dem äußerst schwachen Einstieg. Die Witze selbst waren ok, aber im Grunde kann man die Finger davon lassen! Insgesamt ist einfach alles zu vorhersehbar.

Good Morning, Vietnam (1987)good-morning-vietnam

Robin Williams revolutioniert als Adrian Cronauer das Radio in Vietnam und bessert die Stimmung der amerikanischen Soldaten während dem Krieg. Dummerweise geht seine Radiosendung nicht konform mit den Erwartungen der Lieutnants, die eine respektvollere und anständigere Sendung wünschen. Absolut lustiger Klassiker, den ich immer wieder gerne schaue und der schön zeigt, wie sich Medien wandeln können. Vietnam oder das Radio mögen zwar an Aktualität verloren haben, Krieg im Allgemeinen und die Veränderung der Medienlandschaft allerdings nicht.

Den kompletten Film gibt es übrigens auf Youtube.

Dirty Dancing (1987)

Baby lernt im Ferienresort Mambo tanzen und verliebt sich dabei in den gutaussehenden John, ganz gegen die Wünsche ihres Vaters. Der Klassiker unter den Tanzfilmen schlechthin: Nach all den Jahren ist der Mambo noch immer nicht aus der Mode gekommen – die Story allerdings schon. Inzwischen würde ich diesen Film wirklich nur noch Romantikern, Tanzfilmfanatikern und Freunden der lateinamerikanischen Musik empfehlen. Alle anderen könnten eigentlich die Finger davon lassen – wenn es sich halt nicht um einen Klassiker handeln würde.

Friends with Benefits (2011)friends-with-benefits

Beziehungen funktionieren nicht, wenn man nur auf Sex aus ist. Mehr als Sex wollen aber weder die Headhunterin Jamie noch der Art-Director Dylan. Doch zum Glück finden sie einander und wollen sich gegenseitig beweisen, dass es auch möglich ist, nur Sex zu haben. Lustige Komödie über ein durchaus aktuelles Thema, charmant umgesetzt und mit netten Nebenstorys angereichert, wodurch der Film nicht vorhersehbar wirkt. Auch wenn das Ende schon klar ist. Durchaus eine sehenswerte Komödie!