Kurz gesagt – September bis Dezember

Im Januar habe ich mit diesem Bereich auf dem Blog angefangen und wie euch sicherlich aufgefallen ist, kam seit September nichts mehr. Das lag eigentlich nicht an meiner Motivation, über Filme zu schreiben, sondern viel mehr daran, dass ich seit gut vier Monaten gerade mal zwei Filme gesehen habe.

Ostwind 2 (2015)

Mika kehrt zurück auf den Reiterhof ihrer Oma und muss feststellen, dass sich einiges verändert hat. Der Hof steht vor dem Ruin und die einzige Rettung scheint, Mikas geliebtes Pferd Ostwind zu verkaufen. Doch zum ersten Mal beweist Mikas Oma Herz und entscheidet sich dagegen. Lieber würde sie ihren Hof verlieren, als ihrer Enkelin ihr Pferd zu nehmen. Da sieht Mika keine andere Möglichkeit, als über ihren eigenen Schatten zu springen und bei einem Reiterturnier anzutreten. Aber ob das wirklich helfen kann? Ostwind 2 ist eine wirklich nette Fortsetzung des Pferdedramas, kann aber leider nicht ganz mithalten. Das liegt hauptsächlich an den Schwächen in der Geschichte, die man schnell in Frage stellen kann. Für Kinder, die aber nicht ganz so alles hinterfragen, ist der Film aber sicherlich trotzdem geeignet.

Bei dem zweiten Film handelt es sich um einen Mexikanischen, dessen Titel ich leider schon wieder vergessen habe, da er zwar ganz amüsand, aber leider nicht wirklich der Rede wert war und nur auf Spanisch verfügbar ist. Für deutsche Leser also weniger von Interesse. Wie aber soll es nun mit dieser Sektion weitergehen? Nun, ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass so lange nicht hier kam. Ich habe natürlich vor, wieder mehr Filme zu schauen. Allerdings sollte ich dafür wohl erstmal wieder etwas Abstand von den Serien nehmen. Damit ihr nicht leer ausgeht, deshab hier der Ersatz – meine Kommentar zu zwei bekannten Fernsehserien. Nächstes Jahr gibt es dann hoffentlich wieder mehr zu Filmen.

 

Downton Abbey (2010-2015)

Pünktlich zum finalen weihnachtlichen Ende habe ich mich hieran gewagt und war recht schnell begeistert. Zwar sind selbst mir als Laien ein paar historische Faux-Pas aufgefallen, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr erstaunt, wie sich die Macher hier ein wunderbares Familienepos zusammengesponnen haben. Herrlich anzuschauen! Wirklich kein Wunder, das selbst die Queen ein Fan davon ist. Insgesamt sechs Staffeln gibt es, die sich wirklich lohnen.

Castle (seit 2009)

Noch so eine Krimiserie mit einem unterstützenden Berater für die Polizei. Allmählich könnte man meinen, die Polizei kann einfach nichts allein. Zumal es sich hier auch noch um einen Schriftsteller handelt, nicht um einen Experten in Weiß-Gott-was-für-einer-Kriminalität. Aber naja, der Reiz dieser Serie ist wohl, dass sie ihre eigene Fiktion auf den Arm nimmt und sich selbst reflexiert. Nach all den pseudo-realistischen Serien ist das doch schon wieder sehr entspannend. Trotzdem hat auch sie den Realismus nicht aus den Augen verloren, gibt es doch alle Bücher von Richard Castle, dem Protagonisten, auch im Handel zu kaufen. Also in echt jetzt. Nicht nur im Fernsehen! Von mir gibts einen Daumen hoch – auch wenn es seit der sechsten Staffel nicht mehr ganz so toll und spannend anzuschauen ist. Langsam wirds anstrengend und ich hoffe, die Serie endet, bevor es mir Leid tut, sie anzuschauen.

//goo.gl/EUDs6o

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About Time (2013)

Es wird mal wieder Zeit für eine ausführliche Filmrezension, nachdem schon so viel Zeit vergangen ist seit der letzten. Und welcher Film eignet sich da besser als einer, der von Zeitreisen handelt? About Time (dt. Alles eine Frage der Zeit) About_Time_Posterkam 2013 in die britischen Kinos und ist seitdem auch auf meiner To-Watch-Liste gewesen, aber irgendwie trotzdem in Vergessenheit geraten. Aufgrund der Empfehlung einer Freundin habe ich plötzlich wieder daran gedacht und weil bald auch der Abend für einen romantischen Film kam, kann ich euch nun davon berichten. Weiterlesen „About Time (2013)“

Kurz gesagt – Filme im Juli

Annie (2014)

Neuverfilmung des Musicals: Annie (Quvenzhané Wallis) lebt zusammen mit vier anderen Kindern bei einer Pflegemutter, sucht aber nach ihren Eltern. Als der ehrgeizige Stacks sie vor einem heranrasenden Auto wegzieht, wird die Öffentlichkeit aufmerksam. Stacks nutzt Annie, um seine Wahlprognosen zu verbessern, merkt allerdings bald, dass Annie ihm nach und nach mehr bedeutet. Angenehmes Musical mit guter Unterhaltung, eher für Kinder geeignet, denen narrative Fehler weniger auffallen, aber insgesamt schön anzuschauen.

Beasts of the Southern Wild (2012)

Fantasygeschichte mit guten Schauspielern. Keine packende Unterhaltung, aber durchaus sehenswerter Film.Quvenzhané Wallis, die für ihre Darstellung für einen Oskar nominiert wurde, als Hushpuppy lebt mit ihrem Vater zusammen und beide sind optimistisch, sich trotz ihrer Armut durchschlagen zu können. Kleinere Missgeschicke des Mädchens zusammen mit der Trunkenheit des Vaters machen es allerdings nicht leicht. Und dann ist da noch ein Sturm, der das Dorf bedroht und die Auerochsen, die auf das Dorf zusteuern.

Kurz gesagt – Filme im Juni

Was soll ich sagen? Mit ausführlichen Rezensionen kann bei den gesehenen Filmen nicht aufwarten. Dazu haben sie zu wenig hergegeben oder sind einfach schon als Klassiker viel zu bekannt. Trotzdem gebe ich euch gerne auch diesen Monat Anregungen, mal wieder in der Filmkiste zu wühlen.

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (2013)Mr_May_und_das_Fluestern_der_Ewigkeit

Seltsamer Film, der sich um einen Menschen dreht, dessen Lebensinhalt darin besteht, Angehörige von Toten ausfindig zu machen, damit diese der Beerdigung bewohnen. Äußerst deprimierende Story gepaart mit einer unangenehm flachgehaltenen Spannungskurve – Unterhaltung bietet dieser Film leider nicht!

Eine Scheidung zum Verlieben (2012)

Mike heiratet Dylan, will sich aber nach einem Jahr wieder scheiden lassen. Dumm nur, dass in seinem Ehevertrag steht, dass er eine Scheidungsparty geben muss, zu der alle Gäste von der Hochzeit eingeladen werden. Und bei der Planung dessen merkt Mike, wie viel ihm eigentlich an Dylan liegt. Bald schon stellt sich für Mike die Frage, ob die Scheidung so eine gute Idee ist. Noch so ein Film, der mich nicht unterhalten konnte. Das lag allerdings an dem äußerst schwachen Einstieg. Die Witze selbst waren ok, aber im Grunde kann man die Finger davon lassen! Insgesamt ist einfach alles zu vorhersehbar.

Good Morning, Vietnam (1987)good-morning-vietnam

Robin Williams revolutioniert als Adrian Cronauer das Radio in Vietnam und bessert die Stimmung der amerikanischen Soldaten während dem Krieg. Dummerweise geht seine Radiosendung nicht konform mit den Erwartungen der Lieutnants, die eine respektvollere und anständigere Sendung wünschen. Absolut lustiger Klassiker, den ich immer wieder gerne schaue und der schön zeigt, wie sich Medien wandeln können. Vietnam oder das Radio mögen zwar an Aktualität verloren haben, Krieg im Allgemeinen und die Veränderung der Medienlandschaft allerdings nicht.

Den kompletten Film gibt es übrigens auf Youtube.

Dirty Dancing (1987)

Baby lernt im Ferienresort Mambo tanzen und verliebt sich dabei in den gutaussehenden John, ganz gegen die Wünsche ihres Vaters. Der Klassiker unter den Tanzfilmen schlechthin: Nach all den Jahren ist der Mambo noch immer nicht aus der Mode gekommen – die Story allerdings schon. Inzwischen würde ich diesen Film wirklich nur noch Romantikern, Tanzfilmfanatikern und Freunden der lateinamerikanischen Musik empfehlen. Alle anderen könnten eigentlich die Finger davon lassen – wenn es sich halt nicht um einen Klassiker handeln würde.

Friends with Benefits (2011)friends-with-benefits

Beziehungen funktionieren nicht, wenn man nur auf Sex aus ist. Mehr als Sex wollen aber weder die Headhunterin Jamie noch der Art-Director Dylan. Doch zum Glück finden sie einander und wollen sich gegenseitig beweisen, dass es auch möglich ist, nur Sex zu haben. Lustige Komödie über ein durchaus aktuelles Thema, charmant umgesetzt und mit netten Nebenstorys angereichert, wodurch der Film nicht vorhersehbar wirkt. Auch wenn das Ende schon klar ist. Durchaus eine sehenswerte Komödie!

Kurz gesagt- Filme im April

Diesmal gibt es nur drei Filme, da der April eher ein Lesemonat war. Schaut nach, was ich mir diesmal reingezogen habe, drei Filme, die keiner ausführlichen Kritik bedürfen, aber für einen Filmabend trotzdem zur Wahl stehen könnten. Weiterlesen „Kurz gesagt- Filme im April“

Die Brüder – Jan Guillou

Ich habe euch schon von dem ersten Band der Trilogie von Jan Guillou in einem ausführlichen Artikel zu Die Brückenbauer erzählt. Den zweiten Teil habe ich mir nun auch vorgenommen und war nicht ganz so begeistert. Warum? Weiterlesen „Die Brüder – Jan Guillou“

Kurz gesagt- Filme im März 1

Schon wieder ist ein halber Monat vorbei. Ich weiß, die letzte Woche wurde es still, denn so richtig was passiert ist eben nicht. Die Sonne schien, die Leute saßen in der Sonne oder sind Spazieren gegangen und alle haben einfach nur mal aufgeatmet. Ich habe weniger geflimmert, ein bisschen mehr gelesen (leider hauptsächlich Fachliteratur, also nichts, was sich zu rezensieren lohnt) und ansonsten einfach das schöne Wetter genossen. Demnächst muss mal wieder mehr her, das ist klar. Aber erstmal gibts ein paar Kurzrezis zu Filmen.

Die Trauzeugen AG (2015)

Erstaunlich lustige Komödie mit ein paar trauzeugen agSchwachstellen in der Storyline. Doug ist Nerd und Langweiler gleichermaßen, steht aber kurz vor seiner Hochzeit – und hat keinen Trauzeugen. Da er aber gleich sieben braucht, bittet er um Hilfe bei der Traumzeugen AG und findet schließlich Freunde fürs Leben. Witze nicht ganz so klischeegeladen wie üblich, manche eher Patzer oder Situationskomik. Der Film lohnt sich, wenn man ihn mit den richtigen Freunden schaut! Weiterlesen „Kurz gesagt- Filme im März 1“