Hoch oben im Mast

IMG_8738Elektrizität ist aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken und wir alle kennen den berühmtberüchtigten Kabelsalat. Tausende von Kabeln, die irgendwohin führen und keiner hat mehr eine Ahnung, welches Kabel eigentlich welches Gerät bedient. Ein Wunder eigentlich, dass bei all diesem Chaos irgendwo auch mal Ordnung herrscht. Denn wenn der Elektriker kommt, weiß er ganz genau, wo er suchen muss. Vor langer Zeit hat sich da eindeutig mal einer richtig Gedanken gemacht. Und das Schöne: In Deutschland sieht man die ganzen vielen Leitungen, die zu den einzelnen Häusern und dort zu den vielen Wohnungen führen einfach gar nicht. Klar, hier und da ragt mal ein Mast in den Himmel, aber im Großen und Ganzen gehört der Kabelsalat zumindest nicht zu unserem Stadtbild.

Andere Länder, andere Sitten: Schon in Argentinien bin ich über den ein oder anderen umgekippten Strommasten gestiegen (fernab der Leitungen, aber seltsam war es trotzdem) und auch in Spanien haben wir uns schon unter herabhängenden Leitungen gebückt. Und auch, wenn das schon ungewohnt ist, so machen wir uns nicht viele Gedanken. Bis wir mal einen einzelnen Elektriker auf einem Mast sehen und uns fragen: Wie zur Hölle behält er bei dem Chaos eigentlich den Überblick?

Guten Tag, Ramon! (2013)

Zum Abschluss meiner Reihe über Lateinamerika möchte ich euch wieder mitnehmen nach Deutschland. Tausende Menschen emmigrieren aus Lateinamerika, weil sie in den USA oder in Europa bessere Arbeitsbedingungen erhoffen und fest daran glauben, mit dem andernorts verdienten Geld ihre Familie in der Heimat ernähren zu können.

Der Inhalt

Auch Ramón, der nach zwei gescheiterten Grenzübertritten in die USA die Idee in den Kopf gesetzt bekommt, nach Deutschland auszuwandern, wagt die Ausreise. Da er hier kein Visum braucht, nimmt er den langen Flug von Mexiko naguten tag ramonch Deutschland auf sich. Von einem Freund hat er die Adresse einer Tante in Wiesbaden bekommen, die ihm am Anfang weiterhelfen soll. Mit einer genauen Wegbeschreibung, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, macht er sich auf die Reise- und steht am Ende vor einer verschlossenen Tür. Von der Tante weiß niemand mehr etwas. Und Ramón fehlt das Geld für einen Rückflug. Da er niemanden um Hilfe bitten kann, bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf einer Bank im Bahnhofsgebäude zu übernachten. Weiterlesen „Guten Tag, Ramon! (2013)“

Laue Sommernächte

Endlich Sommer, endlich warm! Endlich wieder lange Abende am See, gemütliche Spaziergänge bei Sonnenuntergang, grillen, Fahrradtouren, schwimmen! Sommer kann so schön sein. Und so heiß! Fast schon Temperaturen wie in Spanien erreichen wir momentan und überall machen sich schon erste Klagen breit, das es zu heiß ist. Na, sei es drum, wenns regnen würde, wäre es auch nicht recht! Lieber ein paar kalte Drinks machen und die hellen Tage und die Wärme genießen. Wem es zu viel Sonne gibt, der kann sich ja die Sonnenbrille aufsetzen, ein paar kalte Wickel machen und sich im Schatten zurücklehnen. Dann ist es auch gar nicht mehr so schlimm!

Oneiros – Markus Heitz

Markus Heitz gilt in Deutschland neben Wolfgang Hohlbein als der Fantasy-Autor schlechthin. Seine Bücher über Orks und Zwerge haben Millionen von Menschen begeistert. In meinem Freundeskreis gibt es viele Fantasyfans, die Heitz preisen und mir gerne von der Genialität seiner Bücher vorschwärmen. Es war also höchste Zeit, endlich etwas von ihm zu lesen.

Meine Wahl ist auf Oneiros getroffen, ein Buch, das laut Autor nicht mehr in einer Fantasy-Welt spielt, sondern in unserer Realität. Wie real diese Welt ist, stellt der Leser spätestens fest, wenn von Todesschläfern die Rede ist, Wesen, die unsterblich sind, aber alles um sich herum in den Tod reißen, sobald sie selbst einschlafen. Ganz Fantasy eben, nur ein anderes Subgenre.Als einen „sprachlichen Terroranschlag“ wurde Oneiros im Literaturcafé betitelt, als „metaliterarischen Ouroboros“ von Phantastik-Couch. Doch was steckt nun eigentlich dahinter?

oneiros

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