Kurz gesagt: Filme im Januar – Teil 1

Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben (1964) dr seltsam

Alter Filmklassiker von Stanley Kubrick über den Kalten Krieg und die Nukleare Abschreckung. Satirische Herangehensweise an das Thema und amüsant zu schauen, als reine Unterhaltung allerdings nicht mehr interessant. Freunde des guten Films und und solche, die es werden wollten, sollten ihn aber unbedingt mal anschauen.

Little Miss Sunshine (2006)

Die junge Olive ist nicht gerade das, was man als hübsches Mädchen bezeichnet, möchte aber bei der Miss-Wahl des Bundesstaates New Mexico antreten. Ihre ganze Familie macht sich mit ihr auf den Weg. Amüsante Komödie mit ein paar tragischen Elementen. Das erheiterndste waren die Szenen mit dem Bus und die Schwierigkeiten bei der Beerdigung von Olives Großvater. Davon abgesehen waren die prinzipiell eigentlich interssanten Charaktere aufgrund ihrer wie vorprogrammiert wirkenden Dialoge zeitweilig auch mal anstrengend oder wirkten langweilig. Dennoch ein empfehlenswerter Film.

Gefährten (2011)gefaehrten-14

Ein typischer Steven Spielberg Film. Die Geschichte, wie ein Pferd im ersten Weltkrieg mehrere Besitzer und mehrmals sogar die Fronten wechselt und schließlich zu seinem eigentlichen Eigentümer zurückfindet. Sehr herzergreifend gemacht mit wunderschönen Bildern und lustigen Momenten. Für kurzweilige Unterhaltung insbesondere für Pferdefreunde eine eindeutige Empfehlung!

Maze Runner (2014)

Buchverfilmung: Jugendliche werden ins Herz eines Labyrinths gesperrt und müssen um ihr Überleben kämpfen. Dystopie mit interessanten Ideen und filmisch gut umgesetzt, schlägt bei all den anderen verfilmten Bestsellern von Dystopien doch ein bisschen ab. Insbesondere das offene Ende (wegen geplanter Verfilmung des zweiten Bandes) sorgt für eine zu offene Storyline. Für Kenner des Buches sicherlich interessant, aber ansonsten nicht so prickelnd.

Liebe gewinnt (2011)liebe gewinnt

Connor Sullivan ist ein hitzköpfiger Lacrossespieler, dem nach dem unerwarteten Tod seines Vaters erst der Kopf zurecht gerückt werden muss. Das soll in einer Art Bootcamp für Larcrossespieler geschehen. Nette Geschichte und ganz gut verfilmt, aber von der viel beschworenen Emotionalität hat mir doch etwas gefehlt.

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#Zeitgeist (Film)

Handys sind nette Spielzeuge für überall und jede Zeit. Computer bieten uns Zugang zu Welten, die wir sonst nicht erreichen und Wissen, dass wir auf anderen Wegen einfach nicht erlangen können. Satelliten im All zeichnen das Leben der Menschen auf. Und die Menschen? Kümmern sich nicht weiter darum, sondern spielen fröhlich mit der Technik. Aus einem Miteinander wird ein Nebeneinander. Weiterlesen „#Zeitgeist (Film)“

Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere (Film)

Endlich ist der dritte Teil einer sagenhaften Geschichte im Kino zu sehen. Die Erzählung um den Hobbit Bilbo Beutlin findet damit ein Ende. Doch bevor es so weit ist, gibt es noch 144 Minuten Film.

Das Abenteuer fängt dort an, wo der zweite Teil, Smaugs Einöde, aufgehört hat. Der Drache hat sich aufgemacht, Seestadt zu vernichten und die Menschen zu töten, während die Zwerge sich siegreich wähnen, das Ungeheuer aus ihrem Berg vertrieben zu haben. Doch die Menschen in Seestadt, allen voran Bard, setzen sich zur Wehr und töten das feuerspeiende Biest. Seestadt allerdings liegt in Schutt und Asche. Die Menschen sehen keine andere Möglichkeit, als ihren Lohn von den Zwergen einzufordern und machen sich auf den Weg zum Berg. Gleichzeitig marschiert auch die Armee der Elfen los, die ihre eigenen Schätze aus dem Berg holen möchten, vor die Tore der Zwerge. Und Sauron entsendet eine Armee, um alle, Zwerge wie Menschen und Elfen gleichermaßen, zu vernichten. Es kommt zur Schlacht der fünf Heere: Viele, viele Charaktere sterben, aber wie die Kenner der Herr der Ringe – Trilogie wissen, überleben auch einige.

Kenner des Buches dürfen sich auf Überraschungen freuen: Während das Buch eine abgeschlossene Geschichte ist, hat Peter Jackson als Regisseur im Film auch einige Szenen untergebracht, die ungeklärte Fragen aus der HDR-Reihe beantworten.

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Durch und durch Abenteuer und auf dem Niveau, dass Peter Jackson auch zuvor schon gehalten hat, ist der Hobbit allerdings nicht das erhoffte Ende, dass sich Fans herbeigesehnt haben. Während der zweite Teil Mängel an der Dramatik aufwies, besteht der dritte Teil eigentlich kurz zusammengefasst nur aus Schlachtengetümmel und kann keine wirkliche Handlung bieten. Spannung bleibt natürlich, aber nach spätestens der ersten Hälfte des Filmes habe ich mich schon gefragt, wann das Blutvergießen ein Ende nimmt und mal etwas geschieht. Selbst die Leistungen der einzelnen Schauspieler, die durchweg positiv zu betrachten sind, konnten nicht über dieses Manko hinwegtäuschen, zumal ihnen nach und nach der Charakter verlorenging. Spätestens als Orlando Bloom alias Legolas über herabstürzende Steine gesprintet ist, wurde es zudem etwas lächerlich.

Das eigentliche Filmvergnügen konnte allerdings nur meine erzwungene Entscheidung, den Film in 3D zu schauen, trüben. Da ich ihn im Original und nicht in der Übersetzung genießen wollte, hat mir unser Kino leider keine andere Wahl gelassen. Die 3D- Effekte aber haben jedes Schlachtengetümmel nur so unzureichend darstellen können, dass einfach alles bizarr wirkte. Das Auge ist gar nicht hinterhergekommen, die vielen Details und schnellen Einstellungen wahrzunehmen, da waren sie auch schon wieder vorbei.

Mein Fazit lautet daher, dass der Hobbit – Teil 3 ein nettes Ende für die Filmtrilogie ist, aber nicht an seine Vorgänger heranreicht. Szenen, die als Überleitung zu Herr der Ringe dienen, versüßen zwar das Abenteuer, aber der 3D-Effekt macht all das auch genauso wieder zunichte. Wer auf 3D verzichten kann, sollte dies unbedingt tun! Auch dann ist zwar nicht eine tolle Erzählung, wenigstens aber ein dramatisches Finale im Kino zu bestaunen.

Bones – Series

This time Bones hit me: Temperance „Bones“ Brennan is an anthropologist at the Jeffersonian Institute in Washington D.C. and she works together with FBI Agent Seeley Booth to solve crimes by analyzing bone structures.

The series was inspired by the book series by Kathy Reichs, though there are lots of differences in the plot and the characteristics.

I started to watch this series without any expectations. The first thing I noticed was the colors, which are more flashy than usually in a crime series. I thought of Psych which uses this colors as an indicator for a „funnier“ plot, for not aiming to be totally serious about everything. Well, Bones is not serious about everything: It is filled with black humor and characters that are so special that often „amusing moments“ occur. Anyway this series claims to be genuine. The cases may seem extraordinary, but with Kathy Reichs, who has an PD in anthropology, working at the set the authors make sure that they do not get detached.

I also noticed that the protagonist Temperance has skills in self defense and is always asking for a gun to defend herself in a case of emergency. This and her will to investigate instead of staying at the institute are quite remarkable. Probably this is the most weakening fact for the series, because I absolutely can not understand why an anthropologist should investigate – or the other way: Why a FBI agent should work with an anthropologist and let her investigate instead of doing it himself with the support of his own (FBI) team. You often see Brennan question suspects or examine crime scenes. She is the one talking to victims and seeing facts that Booth cannot see. Of course this also makes the series special, because it proofs that we do not always need some agents to solve crimes, because sometimes other people do see more (because they have the knowledge about certain things, like anthropology).

Naturally there are more reasons why one could like the series or dislike it. For me it worked to start watching it and get interested in the rest of the series.

The Hobbit (2013)

The hobbit by J.R.R.Tolkien does not only tell the story of the hobbit Bilbo, but also the story of the ring and how Sauron regained his powers and started to build up his army. In the Lord of the Rings this story about the rings is completed.

I was reading the book in 2012 just in time to watch the first of the three movies about the hobbit. Now I was watching the second part. When I went to the cinema I was still doubting that 160 minutes could be filled with only a few parts of action, but I was surprised. Instead of following a whole complicated story the producers set value on the details: Sourroundings were shown more detailed, the dialogues were more ambitious, the plot was not as gathered as I am used to it now from thousands of other films.

Another thing I really liked – and already appreciated in the first Hobbit movie – was that they stayed near to the story. There were some differences, but I could not find anything very important they had missed to show. Instead they included parts of the story of the Lord of the Rings which made it a whole adventure to watch the movie. I was always busy while reading the book to find out how things came before Frodo went out to destroy the ring. Now I can understand it, because the producers used old diaries and notes about the books they did not have when they produced the LotR-movies! It was amazing! I can absolutely recommend to watch this movies as long as you like any kind of fantasy! It made my day!