Hoch oben im Mast

IMG_8738Elektrizität ist aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken und wir alle kennen den berühmtberüchtigten Kabelsalat. Tausende von Kabeln, die irgendwohin führen und keiner hat mehr eine Ahnung, welches Kabel eigentlich welches Gerät bedient. Ein Wunder eigentlich, dass bei all diesem Chaos irgendwo auch mal Ordnung herrscht. Denn wenn der Elektriker kommt, weiß er ganz genau, wo er suchen muss. Vor langer Zeit hat sich da eindeutig mal einer richtig Gedanken gemacht. Und das Schöne: In Deutschland sieht man die ganzen vielen Leitungen, die zu den einzelnen Häusern und dort zu den vielen Wohnungen führen einfach gar nicht. Klar, hier und da ragt mal ein Mast in den Himmel, aber im Großen und Ganzen gehört der Kabelsalat zumindest nicht zu unserem Stadtbild.

Andere Länder, andere Sitten: Schon in Argentinien bin ich über den ein oder anderen umgekippten Strommasten gestiegen (fernab der Leitungen, aber seltsam war es trotzdem) und auch in Spanien haben wir uns schon unter herabhängenden Leitungen gebückt. Und auch, wenn das schon ungewohnt ist, so machen wir uns nicht viele Gedanken. Bis wir mal einen einzelnen Elektriker auf einem Mast sehen und uns fragen: Wie zur Hölle behält er bei dem Chaos eigentlich den Überblick?

Die Liebe zum Fleisch – Mein erstes Asado

Wir Deutschen würden es Grillen nennen. In Amerika würde man von einem Barbecue sprechen. In Argentinien nennt sich das Ganze Asado. Und ist ein bisschen Extremer als das, was wir darunter verstehen. Weiterlesen „Die Liebe zum Fleisch – Mein erstes Asado“

Kunst im öffentlichen Raum – Hausfronten

Heute gibt es eine kleine Bildergalerie von zwei Straßen in Buenos Aires. Die eine kennt ihr vielleicht schon von Bildern, denn sie ist die berühmteste Straße von Buenos Aires und befindet sich in La Boca. Die andere habe ich zufällig entdeckt und später festgestellt, dass sie auch in einem Nebensatz im Lonely Planet Argentinien erwähnt wird. Aber so manch einer übersieht natürlich Nebensätze und deshalb war in dieser Straße auch absolut gar kein Tourist! Weiterlesen „Kunst im öffentlichen Raum – Hausfronten“

Pedro Páramo – Juan Rulfo

Ich habe euch bereits Zama wartet von Antonio di Benedetto vorgestellt. Heute widme ich mich einem weiteren Werk Lateinamerikanischer Literatur, nämlich Pedro Páramo[1] von Juan Rulfo. Rulfo ist einer der unbekannteren Autoren, der auch nicht allzu viele Werke geschrieben hat. Diejenigen aber, die er veröffentlicht hat, verdienen Beachtung.

Zum Inhalt

Zu Beginn des Buches erfahren wir, dass Juan Preciado von seiner sterbenden Mutter den Auftrag bekommen hat, seinen Vater Pedro Páramo aufzusuchen. Weiterlesen „Pedro Páramo – Juan Rulfo“

La bomba del tiempo – Ein Geheimtipp für Buenos Aires

Sie sind explosiv! Sie sind laut! Und sie haben es einfach drauf! Die Band La Bomba del Tiempo ein echter Geheimtipp für jene, die sich mal nach Buenos Aires verirren:

Man sagt den Südamerikanern ja nach, dass sie Rhythmus im Blut haben. Wenn man diese Band trifft, sieht man sich bestätigt. Trommeln, Cajons, Rasseln und Schellen nutzen sie für ihre akkustische Musik und dazu finden sich stets ein paar Damen, die für das Publikum tanzen.

Weiterlesen „La bomba del tiempo – Ein Geheimtipp für Buenos Aires“

Dulce de Leche – Der „Honig“ Argentiniens

Eigentlich ist dieser Titel irreführend, denn Dulce de Leche ist nichts anderes als (extrem) süße Milch mit Zucker und Vanille, die cremig geschlagen wurde.Mit Honig stimmt höchstens die goldbraune Farbe überein, die allerdings nicht annähernd so klar ist. Für Argentinien lässt sich allerdings sagen, dass diese Creme in etwa den gleichen Stellenwert hat wie es Honig für manchen Europäer hat. Heute könnte man es wohl auch mit Nutella vergleichen.

Meine erste Erfahrung mit dieser Süßspeise habe ich in meiner Gastfamilie gemacht. Weiterlesen „Dulce de Leche – Der „Honig“ Argentiniens“

World Book Day – Von kostenlosen Büchern und ihren Lesern

Gestern wurde der World Book Day in Großbritannien und Irland gefeiert, aber auch in einigen anderen Ländern wie beispielsweise Argentinien. Es ist bereits das 18. Jahr seit die UNESCO den Welttag des Buches festgelegt hat. Ihr fragt euch jetzt vielleicht: „Wie jetzt? Der ist doch am 23. April?“ Ja, ganz richtig. Weiterlesen „World Book Day – Von kostenlosen Büchern und ihren Lesern“