Herbstgefühle

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Ist der Herbst auch schon bei euch angekommen? Oder steckt ihr gar schon mitten im Winter? Das Foto habe ich am Wochenende aufgenommen, als ich im Top durch die Berge spaziert bin, viel zu heiß war es für andere Kleidung. Auf dem Rückweg habe ich gesehen, dass einige Bergspitzen schon weiß bedeckt sind. Es ist schon seltsam wie sehr sich die Jahreszeiten verschieben, wenn man weiter südlich oder weiter nördlich wohnt. Hier hat es schon geschneit und doch kann man tagsüber bei Sonnenschein auch noch mit T-shirt herumlaufen. Gerade regnet es „Hunde und Katzen“ – gar nicht spanisch also. Wie ist das Wetter bei euch so?

Hoch oben im Mast

IMG_8738Elektrizität ist aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken und wir alle kennen den berühmtberüchtigten Kabelsalat. Tausende von Kabeln, die irgendwohin führen und keiner hat mehr eine Ahnung, welches Kabel eigentlich welches Gerät bedient. Ein Wunder eigentlich, dass bei all diesem Chaos irgendwo auch mal Ordnung herrscht. Denn wenn der Elektriker kommt, weiß er ganz genau, wo er suchen muss. Vor langer Zeit hat sich da eindeutig mal einer richtig Gedanken gemacht. Und das Schöne: In Deutschland sieht man die ganzen vielen Leitungen, die zu den einzelnen Häusern und dort zu den vielen Wohnungen führen einfach gar nicht. Klar, hier und da ragt mal ein Mast in den Himmel, aber im Großen und Ganzen gehört der Kabelsalat zumindest nicht zu unserem Stadtbild.

Andere Länder, andere Sitten: Schon in Argentinien bin ich über den ein oder anderen umgekippten Strommasten gestiegen (fernab der Leitungen, aber seltsam war es trotzdem) und auch in Spanien haben wir uns schon unter herabhängenden Leitungen gebückt. Und auch, wenn das schon ungewohnt ist, so machen wir uns nicht viele Gedanken. Bis wir mal einen einzelnen Elektriker auf einem Mast sehen und uns fragen: Wie zur Hölle behält er bei dem Chaos eigentlich den Überblick?

Erasmus – Leid und Freud der Zimmersuche

Erasmus heißt für sehr viele Menschen eine Zeit lang im Ausland sein und viele Partys feiern. Was viele nicht bedenken: Neben dem Studium erwartet einen oft auch der ganz normale Alltagswahnsinn. Und zu dem gehört auch die Zimmersuche. Es gibt Länder, in denen es ganz normal und auch empfehlenswert ist, ein Studentenwohnheim aufzusuchen. Und dann gibt es Länder (bzw. Städte), in denen es sowas gar nicht erst gibt. Granada ist eine dieser Städte.IMG_7071
Um dennoch eine Bleibe zu finden, habe ich mich deshalb durch endlose Anzeigen geklickt, Aushänge auf der Straße aufgegriffen und bei unzähligen Menschen blindlings angerufen. Englisch sprechen? Fehlanzeige. Spätestens hier wird einem klar, warum man als Student schon ein gewisses Niveau an Spanisch mitbringen sollte…

Ein eigenes Zimmer zu suchen hat von vorneherein den Vorteil, dass man selbst die Wahl hat. Man bekommt nicht einfach irgendetwas vom Wohnheim aufgedrückt, sondern kann selbst mitreden, die zukünftigen Mitbewohner kennenlernen und auf Herz und Nieren prüfen und das Für und Wider von jeder Wohnung genau abwägen. Man kann vergleichen! Dennoch hat die Zimmersuche auch einige schwerwiegende Nachteile, gerade in einem Land mit fremder Sprache. Einigen dieser Nachteile bin ich begegnet und weil ich inzwischen darüber lachen kann, möchte ich euch die „Highlights“ nennen:

– Vor einer Wohnung stehen, die man gerade besichtigen will, gerade auf den Klingelknopf drücken wollen und doch erst auf das Vibrieren des Handys reagieren. „Lo siento, pero el piso ya es alquilando“ (Tut mir Leid, aber das Zimmer ist bereits vermietet). Ja, schön wärs gewesen, aber dann muss ich halt zum nächsten Haus weiterlaufen.

– Eine Adresse genannt bekommen, die es nicht gibt. Auf erneute Nachfrage, ob man sich vielleicht verhört hat und ob man die Adresse vielleicht buchstabiert oder per SMS zugesendet bekommen könnte, keine Antwort mehr bekommen. Stattdessen wird einfach aufgelegt. Na danke!

– Eine Wohnung besichtigen und von der Vermieterin alle anderen Straßen in der ganzen Stadt abgeraten bekommen. Klar, natürlich, nur diese einzige Straße ist nachts sicher und nur diese Wohnung ist perfekt für mich geeignet. Nein, danke?

Last but not least der Höhepunkt schlechthin:

– Bei einer Wohnung zusagen und daraufhin mitgeteilt bekommen, dass man sie noch nicht haben kann, da man erst noch auf die Absage der vorherigen Besucher warten wolle. Ja, gut, aber ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass da jeder absagt!

 

Mitbringsel – Der Krusch aus dem Urlaub?

Wer viel reist, kommt nicht umhin, auch mal an die Lieben zuhause zu denken und ihnen etwas aus dem Land, das man besucht hat, mitzubringen. Reisen ist schön und gut, aber gerade wenn man wieder nach Hause kommt, will man nicht in enttäuschte Gesichter schauen, weil man scheinbar nicht an jemanden gedacht hat. Ein Mitbringsel ist also angesagt. Je größer der Bekanntenkreis und je mehr Menschen man glücklich machen möchte, desto teurer wird der ganze Spaß. Und zuweilen habe ich es leider auch schon erlebt, dass Menschen ganze Tage damit zugebracht haben, nach Geschenken zu suchen und gar nicht mehr ihren Urlaub genossen haben. Dabei sollte diese Zeit doch etwas sein, das man für sich selbst nimmt, um sich zu erholen oder selbst mit neuem Wissen und neuen Erfahrungen zu bereichern. Es sollte nicht die Zeit sein, in der man mal kurz weg ist und sich gleich verpflichtet fühlt, allen Familienmitgliedern und guten Freunden etwas mitzubringen, nur weil man mal nicht für sie da ist. Doch wie zeigt man dann, das man die Lieben zuhause im Urlaub nicht vergessen hat?

weltkarte Weiterlesen „Mitbringsel – Der Krusch aus dem Urlaub?“

Geschenke fallen nicht vom Himmel!

Geht es euch auch so, dass ausgerechnet im Juli und im August unglaublich viele eurer Freunde Geburtstag haben? Und seid ihr auch manchmal so unglaublich ratlos, was ihr dann schenken könntet? Daher will ich mich in den nächsten Beiträgen weiter mit dem Thema Geschenke befassen und euch ein paar Ideen vorstellen. In meinem letzten Beitrag habe ich euch ja schon berichtet, was für mich ein wirklich tolles Geschenk war und warum. Heute will ich mehr auf das Thema allgemein eingehen und mache mir Gedanken dazu, warum Geschenkideen nicht einfach vom Himmel fallen und Schenken durchaus eine Kunst ist. Weiterlesen „Geschenke fallen nicht vom Himmel!“

Das Geschenk Tales for Oscar

Ich habe dieses Jahr einen Bildband zum Geburtstag geschenkt bekommen und er hat mich absolut begeistert. Da ich euch in meinem vorletzten Beitrag versprochen habe, ein paar Worte über Geschenke zu verlieren, will ich deshalb zunächst erklären, warum mich ein scheinbar schlichter Bildband so begeistern konnte. Der Band heißt Tales for Oscar und stammt von Kristian Schuller.

Er ist der Geschichtenerzähler unter den Fotografen

Da ist er, dieser Mann, der mit ein paar Fetzen Stoff Geschichten erzählen kann. Manche machen es mir Worten, andere mit Bildern, er schafft es mit Kleidern. Kristian Schuller heißt dieser er und er ist Fotograf. Und hat mich in den letzten Jahren immer wieder begeistert mit seinen Bildern. Doch wie soll ich euch erklären, was das Besondere an seinen Fotografien ist? Weiterlesen „Das Geschenk Tales for Oscar“

Tipps fürs Packen: Und welche Tasche nehme ich?

Reisen mit Rucksack oder mit Handtasche, mit Koffer oder Backpackertasche? Die Wahl ist nicht immer ganz leicht und wird oft dadurch erschwert, dass man gar nicht weiß, was man eigentlich in die Taschen packen soll. Darum hier ein paar Tipps und Tricks, wie ihr selbst entscheiden könnt, was in eure Tasche gehört und was besser zuhause bleibt. Daraus ergibt sich meist schon von allein, welche Tasche ihr am besten mitnehmt. Weiterlesen „Tipps fürs Packen: Und welche Tasche nehme ich?“