Wo sind all die neuen Beiträge hin?

Liebe Follower,

dieser Beitrag richtet sich an euch. Wie euch vielleicht auffiel, kam hier in den letzten Monaten nichts Neues mehr. Das heißt allerdings nicht, dass ich inaktiv war oder nicht mehr blogge. Vielmehr ist daran eine ziemliche Schnapsidee schuld. Mein Gedanke war, meine Reiseerlebnisse auf einem anderen Blog zu veröffentlichen, damit sich hier Inhalte nicht zu sehr vermischen. Wie sich herausgestellt hat, hat das überhaupt nicht funktioniert. Denn wie Zimt und Zucker für mich einfach zum Milchreis dazugehören, gehören auch meine Film- und Buchkritiken zu meinen Reiseerlebnissen und -berichten. Letzten Endes sind sie ja auch nur eine Reise, raus aus der Realität und rein in die Fiktion. Ich habe also nach und nach doch eher auf dem anderen Blog alles gepostet, was es zu posten gab und thatsfortheday total vernachlässigt. Zwei Blogs zu führen ist einfach nicht so meines.

Nun wird es bald diesen Blog hier nicht mehr geben. Meine alten Beiträge habe ich bereits auf dem neuen Blog veröffentlicht, sodass nichts verloren geht. Im Grunde ändert sich lediglich die Adresse. Da ich allerdings schlecht meine Follower auf den anderen Blog übertragen kann, sodass ihr weiterhin auf dem Laufen bleibt, liegt es nun an euch: Ich schreibe fotan auf vivasmus.wordpress.com

Wenn ihr mir weiterhin folgen möchtet, nehmt bitte diese Adresse in eure Liste mit auf bzw. ersetzt thatsfortheday durch vivasmus.

In der Hoffnung, euch dort wiederzusehen, verabschiede ich mich an dieser Stelle.

Alles Liebe,

Lisa

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Die Affen rasen durch den Wald

Gibraltar ist einer dieser winzigen Stadtstaaten, von denenIMG_7601 man irgendwie überhaupt nichts weiß. In der Schule wurde die Existenz des Landes sogar gänzlich unterschlagen. Okay, ganz autonom ist es auch nicht, denn noch immer gehört es zur Britischen Krone, aber wenn man die Geographie der Iberischen Halbinsel behandelt, sollte Gibraltar doch wenigstens mal Erwähnung finden, oder? Dass es dort außer freilebenden Affen auch nicht wirklich was gibt, ist ja egal.
Freilebende Affen? In Europa? Werdet ihr jetzt auch so hellhörig wie ich damals, als ich davon das erste Mal gehört habe? Für mich war das sofort ein Grund, Gibraltar mal einen Besuch abzustatten. Also, wenn ich gerade mal in der Nähe bin. Denn einfach mal so von Deutschland nach Gibraltar und zurück wegen ein paar Affen, das ist mir dann doch etwas zu arg.
Während meines Spanienurlaubs hat sich nun die Gelegenheit ergeben und lasst euch sagen: Ja, diese Tiere sind wirklich frech! Verdammt frech sogar! Erfahrt warum! Weiterlesen „Die Affen rasen durch den Wald“

About Time (2013)

Es wird mal wieder Zeit für eine ausführliche Filmrezension, nachdem schon so viel Zeit vergangen ist seit der letzten. Und welcher Film eignet sich da besser als einer, der von Zeitreisen handelt? About Time (dt. Alles eine Frage der Zeit) About_Time_Posterkam 2013 in die britischen Kinos und ist seitdem auch auf meiner To-Watch-Liste gewesen, aber irgendwie trotzdem in Vergessenheit geraten. Aufgrund der Empfehlung einer Freundin habe ich plötzlich wieder daran gedacht und weil bald auch der Abend für einen romantischen Film kam, kann ich euch nun davon berichten. Weiterlesen „About Time (2013)“

Erasmus – Leid und Freud der Zimmersuche

Erasmus heißt für sehr viele Menschen eine Zeit lang im Ausland sein und viele Partys feiern. Was viele nicht bedenken: Neben dem Studium erwartet einen oft auch der ganz normale Alltagswahnsinn. Und zu dem gehört auch die Zimmersuche. Es gibt Länder, in denen es ganz normal und auch empfehlenswert ist, ein Studentenwohnheim aufzusuchen. Und dann gibt es Länder (bzw. Städte), in denen es sowas gar nicht erst gibt. Granada ist eine dieser Städte.IMG_7071
Um dennoch eine Bleibe zu finden, habe ich mich deshalb durch endlose Anzeigen geklickt, Aushänge auf der Straße aufgegriffen und bei unzähligen Menschen blindlings angerufen. Englisch sprechen? Fehlanzeige. Spätestens hier wird einem klar, warum man als Student schon ein gewisses Niveau an Spanisch mitbringen sollte…

Ein eigenes Zimmer zu suchen hat von vorneherein den Vorteil, dass man selbst die Wahl hat. Man bekommt nicht einfach irgendetwas vom Wohnheim aufgedrückt, sondern kann selbst mitreden, die zukünftigen Mitbewohner kennenlernen und auf Herz und Nieren prüfen und das Für und Wider von jeder Wohnung genau abwägen. Man kann vergleichen! Dennoch hat die Zimmersuche auch einige schwerwiegende Nachteile, gerade in einem Land mit fremder Sprache. Einigen dieser Nachteile bin ich begegnet und weil ich inzwischen darüber lachen kann, möchte ich euch die „Highlights“ nennen:

– Vor einer Wohnung stehen, die man gerade besichtigen will, gerade auf den Klingelknopf drücken wollen und doch erst auf das Vibrieren des Handys reagieren. „Lo siento, pero el piso ya es alquilando“ (Tut mir Leid, aber das Zimmer ist bereits vermietet). Ja, schön wärs gewesen, aber dann muss ich halt zum nächsten Haus weiterlaufen.

– Eine Adresse genannt bekommen, die es nicht gibt. Auf erneute Nachfrage, ob man sich vielleicht verhört hat und ob man die Adresse vielleicht buchstabiert oder per SMS zugesendet bekommen könnte, keine Antwort mehr bekommen. Stattdessen wird einfach aufgelegt. Na danke!

– Eine Wohnung besichtigen und von der Vermieterin alle anderen Straßen in der ganzen Stadt abgeraten bekommen. Klar, natürlich, nur diese einzige Straße ist nachts sicher und nur diese Wohnung ist perfekt für mich geeignet. Nein, danke?

Last but not least der Höhepunkt schlechthin:

– Bei einer Wohnung zusagen und daraufhin mitgeteilt bekommen, dass man sie noch nicht haben kann, da man erst noch auf die Absage der vorherigen Besucher warten wolle. Ja, gut, aber ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass da jeder absagt!

 

Kurztrip Málaga – eine Stadt im Aufbruch

IMG_6845Von Lateinamerika möchte ich euch nun mitnehmen nach Spanien, wo ich das nächste Jahr leben werde. Wer für ein Jahr reist, hat viel Gepäck und muss sich wirklich gut überlegen, was er einpackt und was vielleicht nachgeschickt werden muss. Daneben gilt es natürlich auch, alles sorgfältig zu planen und eine Reiseroute zu überlegen. In meinem Fall war das recht einfach, da ich das kommene Jahr in Granada studieren werde und nur an den Wochenenden wirklich reisen kann. Doch bevor es in meine vorübergehende spanische Heimat ging, habe ich mir noch ein paar Tage Urlaub in Málaga gegönnt, wo ich sowieso hinmusste, da es keinen (günstigen) direkten Flug nach Granada gab. Weiterlesen „Kurztrip Málaga – eine Stadt im Aufbruch“

Guten Tag, Ramon! (2013)

Zum Abschluss meiner Reihe über Lateinamerika möchte ich euch wieder mitnehmen nach Deutschland. Tausende Menschen emmigrieren aus Lateinamerika, weil sie in den USA oder in Europa bessere Arbeitsbedingungen erhoffen und fest daran glauben, mit dem andernorts verdienten Geld ihre Familie in der Heimat ernähren zu können.

Der Inhalt

Auch Ramón, der nach zwei gescheiterten Grenzübertritten in die USA die Idee in den Kopf gesetzt bekommt, nach Deutschland auszuwandern, wagt die Ausreise. Da er hier kein Visum braucht, nimmt er den langen Flug von Mexiko naguten tag ramonch Deutschland auf sich. Von einem Freund hat er die Adresse einer Tante in Wiesbaden bekommen, die ihm am Anfang weiterhelfen soll. Mit einer genauen Wegbeschreibung, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, macht er sich auf die Reise- und steht am Ende vor einer verschlossenen Tür. Von der Tante weiß niemand mehr etwas. Und Ramón fehlt das Geld für einen Rückflug. Da er niemanden um Hilfe bitten kann, bleibt ihm nichts anderes übrig, als auf einer Bank im Bahnhofsgebäude zu übernachten. Weiterlesen „Guten Tag, Ramon! (2013)“

Das Geheimnis des Mate-Tees

Wir kennen alle Club-Mate aus dem Supermarkt. Super effektiv bei Hausarbeiten, denn man bleibt einfach wach. Und gesüßt schmeckt das Zeug auch ganz gut. Der eigentliche Mate-Tee kommt aus Südamerika und ist in vielen Ländern ein Nationalgetränk. Am schlimmsten ist es wohl in Uruguay, wo man niemanden ohne seine Thermoskanne und seinen Matebecher antrifft. Im benachbarten Argentinien bin ich zuweilen auch mal Leuten begegnet, die sich einfach unterwegs getroffen haben, zu einem Plausch stehen blieben und ihren Mate miteinander geteilt haben. Weiterlesen „Das Geheimnis des Mate-Tees“