Tipps fürs Packen: Und welche Tasche nehme ich?

Reisen mit Rucksack oder mit Handtasche, mit Koffer oder Backpackertasche? Die Wahl ist nicht immer ganz leicht und wird oft dadurch erschwert, dass man gar nicht weiß, was man eigentlich in die Taschen packen soll. Darum hier ein paar Tipps und Tricks, wie ihr selbst entscheiden könnt, was in eure Tasche gehört und was besser zuhause bleibt. Daraus ergibt sich meist schon von allein, welche Tasche ihr am besten mitnehmt.

Was müsst ihr eigentlich mitnehmen?

Die wichtigste Frage zuerst: Was braucht ihr? Was gehört ins Handgepäck und was eher in den Koffer? Oder anders gefragt: Was wollt ihr immer bei euch haben und was kann getrost auch mal weggesperrt werden? Ganz klar, alle wichtigen Papiere, Geldbeutel und Handy, eventuell einen Stadtplan, solltet ihr immer bei euch haben. Dazu kommen je nach Persönlichkeit auch die Kamera oder ein Buch zum Lesen. Ohne eines der beiden verlasse ich eigentlich nie das Haus! Die gehören bei mir einfach genauso dazu wie Papier und Stift. Allerdings ersetze ich das bei schweren Handtaschen gerne inzwischen auch durch mein Handy, das eine wunderbare Notizfunktion hat. Und ansonsten? Taschentücher? Make-Up? Fragt euch, ob ihr das wirklich brauchen werdet. In heißen Gegenden hilft es sowieso kaum, sich ständig nachzuschminken. Meistens fühlt man sich ohne Make-Up dann wesentlich wohler. Und die Tasche wird dadurch auch wesentlich leichter.

Und wie war das nun mit Handtasche oder Rucksack?

Eine Antwort auf diese Frage ist wirklich schwer. Ich persönlich habe jahrelang eine Schultertasche bevorzugt. Da passt einfach alles rein und ich muss es nicht immer am Arm tragen. Schick sieht es je nach Tasche auch aus, man kann damit also auch mal zu einer Abendveranstaltung. Leider bekommt man nach einem Tag lang Laufen durchaus Schulterschmerzen und gut für die Wirbelsäule ist es auch nicht. Wenn ich also mit Kamera und einem Buch in der Tasche losziehe oder weiß, dass ich lange auf den Füßen sein werde, tendiere ich inzwischen immer mehr zu einem schicken kleinen Rucksack. Zur Zeit ist das auch wieder etwas in Mode gekommen, weshalb man Rucksäcke zu recht erschwinglichen Preisen und mit schönem Muster in fast jedem Laden finden kann. Absolut ein Grund, jetzt zuzugreifen!

 

Für längere Reisen packt es sich anders…

Was habt ihr vor?

Wollt ihr einen Städtetrip machen mit dem Besuch einer Abendveranstaltung? Dann vergesst nicht ein paar schicke Schuhe und angemessene Kleidung. Wollt ihr eher an den Strand? Dann sind Sandalen und Badetuch wichtig. Oder habt ihr einen Abenteuerurlaub mit Wanderungen im Sinn? In dem Fall sind bequemes Schuhwerk und leichte Kleidung wichtig. Wer mit Jeans wandern geht, ist schon etwas blöd. Zum einen sind die Hosen einfach unglaublich schwer zu tragen, zum Anderen trocknen sie sehr langsam, solltet ihr sie mal waschen wollen. Insgesamt gilt: Lieber leichte Kleidung einpacken und wirklich nur das, was man auch braucht. Planen ist da angesagt. Klar, nicht immer weiß man vorher was einen erwartet, aber dann empfiehlt sich Kombikleidung: Ein Oberteil, dass sich für einen Stadtrundgang eignet, aber auch bei einem Theaterbesuch nicht fehl am Platz wirkt. Schuhe, mit denen ich an den Strand gehen kann, aber gut und gerne auch einen Tag in der Stadt beim Shoppen aushalte. Und ganz wichtig: Hemden und Blusen knittern. Also lieber darauf verzichten, sonst müsstet ihr auch noch ein Reisebügeleisen mitschleppen.

Wer sich all das erst einmal auf dem Bett zurechtlegt, weiß schnell, wie viel Platz er noch in seinem Koffer braucht. Außerdem lässt sich so bequem entscheiden, was zuerst in den Koffer oder den Rucksack gehört und was zu oberst noch Platz findet. Leichter kann Packen gar nicht sein!

Wann braucht ihr euer Gepäck?

Für die Frage ob Rucksack oder Koffer müsst ihr nun noch wissen, wie oft ihr Gepäck tragen müsst. Steigt ihr ständig um, müsst ihr euer Gepäckstück viele Treppen hoch- oder runtertragen? Legt ihr längere Strecken zu Fuß zurück? Dann empfiehlt es sich auf jeden Fall, einen Rucksack zu wählen, denn beim Schleppen fällt selbst den hartgesottenen irgendwann der Arm ab. Und ja, das gilt auch bei Rollkoffern. Alles schon ausprobiert… Habt ihr einen schönen ebenen Grund und müsst nur die Strecken am Flughafen und bis zu eurer Unterkunft zurücklegen? Habt ihr nur ein Ziel und dann gehts nach ein paar Tagen zurück? Dann greift doch zum Koffer. Das Packen wird viel übersichtlicher und lästiges Stopfen lässt sich vermeiden!

Ein Traum: Der Zwitter unter den Gepäckstücken

Ja, es gibt ihn! Ein Koffer, der sich bequem auch schultern lässt und damit selbst längeres Tragen über Treppen bequem gestaltet. Wenn ihr wisst, dass ihr nicht immer nur alles buckeln wollt, aber zwischendurch immer wieder unangenehme Strecken habt, dann besorgt euch doch dieses Wunder!

 

Ihr seid immer noch nicht schlauer? Marianna hat auf ihrem Blog zusammengefasst, was von den Trends und Vorurteilen bezüglich Rucksack und Koffer zu sagen ist. Den Artikel findet ihr hier. Und bei Arianne von Heldenwetter findet ihr Tipps für euer Reiseoutfit, um das Gepräck möglichst kleinzuhalten.

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