Kurz gesagt – Filme im Februar

Schon wieder ein Monat vorbei und damit Zeit, Revue passieren zu lassen, was ich außer den in ausführlichen Kritiken genannten Filmen noch gesehen habe. Diesmal war es deutlich weniger, denn, wie ihr vielleicht bemerkt habt, es gibt mehr Content im Literischen Bereich. Neben den Filmen, die ihr hier nun findet, wird demnächst noch eine Kritik zum lateinamerikanischen Film ¡No! erscheinen.Good Will Hunting (1997)

Fast schon Klassiker der Filmgeschichte mit Matt Damon, Ben Affleck und Robin Williams.  Erzählt die Geschichte des jungen Mathegenies, das Flure putzt, anstatt zu studieren. Als der Mathedozent sein Talent erkennt, will er ihn fördern, doch der wegen Straftaten engagierte Psychologe glaubt nicht, dass die zielgerichtete Förderung im Sinne des Jungen ist. Der Film ist narrativ nicht mehr allzu modern, an sich aber immer wieder schön anzuschauen.

Jakob der Lügner (1999)

Bildausschnitt aus Jakob der Lügner
Bildausschnitt aus Jakob der Lügner

Ein Jude hört 1945 im Ghetto durch Zufall im Radio, dass die Russen näherrücken und der Krieg ein Ende nimmt. Als er ohne Unterlass von den anderen Juden ausgefragt wird, woher er seine Hoffnung nimmt, erfindet er die Lüge eines geheimen Radios und muss von nun an weitere Nachrichten mitteilen. Die Lügen nehmen kein Ende, aber am Ende rettet er doch alle. Robin Williams als vielseitiger Schauspieler gibt Jakob seine unverkennbaren Charakterzüge. Der Film ist tragisch und lustig gleichermaßen, wenn auch in keinster Weise eine Meisterleistung. Dennoch sehr gerne gesehen!

Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt (2013)

inside wikileaks
Bildausschnitt Inside Wikileaks

Benedict Cumberbatch verkörpert mal wieder ein Genie. Diesmal Julian Assange, den Mitbegründer von Wikileaks. Interessante Verfilmungen, die viele Tatsachen aufgreift, aber auch so manches hinzudichtet. Gut geeignet als lockerer Einstieg ins Thema, medial interessant durch die Raummachung des Internets in Form eines Büros. Gute Ideen und Ansätze, Leistung zufriedenstellend, hat mich nur nicht mit dem Wow-Effekt umgehauen.

Die zwei Gesichter des Januar (2014)

Für einen modernen Film sehr altmodisch gedreht: Der Fremdenführer Rydal begegnet in Athen Chester, der Ähnlichkeit mit Rydals Vater hat, und dessen Frau, die beide in

Quelle: Cinefacts.de

illegale Machenschaften verwickelt sind. Ohne weiter zu hinterfragen hilft Rydal ihnen bei der Flucht und wird dabei selbst zum von der Justiz verfolgten. Ein paar schöne Aufnahmen sind das einzige, was mich wirklich packen konnte.

Dido Elisabeth Belle (2013)

Eine uneheliche schwarze Tochter eines Adeligen sucht ihren Platz in der britischen Gesellschaft Ende des 19. Jahrhunderts. Komödiantisch und gleichermaßen kritisierend-dramatische Herangesehensweise, auf angenehme Art verfilmt. Der Film sorgt für gute Unterhaltung und stimmt nachdenklich. Von mir sehr gerne gesehen!

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