Interviewen mit 100 Fragen

Habt ihr das schon einmal versucht? Vielleicht für die Schülerzeitung mal oder einfach so just for fun? Eigentlich dachte ich immer, das sei ganz einfach. Ein paar Fragen stellen und Antworten erhalten. Kein Problem. Wenn man ein gutes Interview will, informiert man sich eben noch über seinen Interviewpartner und stellt ein paar eher knifflige Fragen. Dann wird es auch gleich interessant. Kann also gar nicht so schwer sein.
Dachte ich. Nach mehreren Fehlversuchen wurde ich nun eines besseren belehrt. Von wegen einfach ein paar Fragen stellen! Da wäre zum Einen erstmal, dass man schon eine Biographie lesen muss, um genug über einen Menschen herauszufinden, damit man überhaupt interessante Fragen stellen kann. Dann braucht es noch jede Menge Kreativität, überhaupt spannende Fragen zu finden. Und zu guter letzt: Verdammt, die Leute hören einfach nicht zu! Da fragt man sie das eine und sie antworten zu etwas ganz Anderem. Wie soll man da nur erfahren, was man eigentlich wissen will?
Blöd auch noch, wenn man das alles in einem Video präsentieren will. Da lässt sich nicht mal eben ein Satz umbauen oder wegstreichen! Da will gutes Fragen gelernt sein.

Eine schöne Idee und eine gute Lehre fand ich daher die 100 Fragen an Hillary Clinton, die ich in einem Seminar kennengelernt habe. Wir haben das Ganze dann auch gleich ausprobiert und siehe da! Das Ergebnis war wirklich schon sehr interessant. Und es war gar nicht mal so schwer, sich auf diese Fragen zu konzentrieren und sie vorzubereiten.  Mein Fazit also: Interviewen will gelernt sein – aber ohne große Lehren gehts auch!

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